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Das Laufen&ich Juni 4, 2012

Filed under: ich — wagnerwahn @ 8:45 am

Laufen ist gesund, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, verbrennt ordentlich Körperfett und macht Spass. Es heißt sogar, man kann dabei herrlich abschalten….

Irgendwie sind meine Erfahrungswerte andere… zumindest was den Spaß und das Abschalten angeht…

Trotz Musik im Ohr rattert mein Kopf. Ich bemitleide mich selbst, dass ich solche Qualen leide…beschimpfe mich, da ich mich dem ja selbst aussetze. Freiwillig. Total bekloppt.

Und ich warte auf den Spaß. Aber wahrscheinlich bin ich zu schnell für ihn, trotz Schneckentempo und Gehpausen. Oder der alte Sack rennt weit voraus. Ein Unding! Freude stellt sich immer erst wieder ein, wenn ich daheim bin und es hinter mir habe.

Sollte ich vielleicht vorher meditieren? Doch ein Yoga-kurs oder ein Doppelkorn? Bin ich einfach nur komisch?

Sachdienliche Hinweise nehme ich gern entgegen. Vielen Dank

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7 Responses to “Das Laufen&ich”

  1. Marie Says:

    Hihi, der Eintrag könnte auch von mir sein 🙂
    Habe auch gerade erst wieder mit dem Laufen angefangen und mir geht es leider genau wie dir. Aber ich hoffe, dass ändert sich noch mit der Zeit?!?

  2. kawald Says:

    Ich weiß nicht, ob es die Antwort ist, die Du hören möchtest, aber der Mann hat in seiner gesamten Sportlerlaufbahn den Ausdauerlauf gehasst – kein Glücksgefühl und so – nichts! Ich selbst ziehe auch heute noch eine Stunde auf dem Stepper jedem Lauf vor 🙂

    LG Kathi

  3. zoey86 Says:

    Mir hat es auch nieee Spass gemacht. Erst jetzt, wo ich nicht mehr so schnell müde werde kann ich es geniessen. Ich empfehle ganz langsam zu beginnen. 1min gehen 1min laufen, immer abwechslungsweise. Damit die Kondition aufgebaut werden kann. Sobald man das Gefühl hat, es geht gut, kann man aufstocken, 2min laufen, 1min gehen. So immer weiter bis man dann halt mal 20min durchjoggen kann. Ich würde am Anfang auch eine flache Strecke wählen, so 3-4 km lang. Und lasst euch ja nicht stressen von anderen joggern, jeder macht das nur für sich 🙂
    Und eine kleine Anmerkung, Sport ist anstrengend, eigentlich egal was man macht :-)))

  4. Ansku Says:

    Ich mache das jetzt seit fünf Jahren – wobei ich mich auch manchmal wochen- und monatelang überhaupt nicht aufraffen kann – und mir bringt es seit letztem Sommer eigentlich erst richtig Spaß und Entspannung. Ich vermute, das kommt wirklich erst, wenn Du eine gewissen Grundkondition aufgebaut hast. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass es mir am Anfang genau so ging wie Dir. Ich war gerade einmal die Länge einer Bushaltestelle gelaufen – und liegen sind hier in der Stadt ja nicht weit auseinander – und hätte schon am liebsten sterben mögen.
    Vermutlich erzähle ich Dir jetzt auch nichts Neues mehr, aber folgendes hat mir sehr geholfen: Die Methode mit 1 Minute laufen, 1 Minute gehen, kenne ich auch, hab es aber nie ausprobiert. Mir hat eine Freundin mal den Tipp gegeben, lieber möglichst konstant durchzulaufen, dafür so langsam, dass man nicht ausser Atem kommt. Und wenn Du in Zeitlupe joggst, völlig wurst. Hauptsache, Du kannst entspannt laufen ohne Dich zu verkrampfen und ausser Atem zu kommen. So bald Du merkst, es wird zu anstrengend für Dich, läufst Du eben noch etwas langsamer. Ist doch scheixxe egal, was die anderen Jogger denken. Ich habe das so durchgezogen und bin teilweise wirklich wie ein Hampelmännchen in Zeitlupe dahingeschlichen. Das muss so bescheuert ausgesehen haben, dass ich mich im Nachhinein wundere, dass keiner ein Video davon auf YouTube veröffentlicht hat, aber es funktioniert bei mir sehr gut. Mich bringt der Wechsel zwischen Laufen und Joggen viel schneller ausser Atem als wenn ich langsam aber konsequent durchlaufe, merke ich heute noch. Und: Auch ich werde heute noch von 60jährigen Opas überholt, aber ich bin inzwischen – nach wie gesagt vier bis fünf Jahren – meistens bei einem Pensum von ca. einer Stunde, mit zwei bis drei kleinen Pausen, das finde ich ist was zählt. Probier einfach mal aus, welche Methode für Dich besser passt, Zoeys oder diese. Muss ja nicht jeder gleich gebaut sein.

    Ansonsten, flache Strecke, das ist klar, aber das sollte bei Euch ja möglich sein. 😉

  5. […] Ich schrieb es neulich einmal in einem Kommentar bei Frau Wagnerwahn, aber jetzt auch hier: Nach gut fünf (in Worten: FÜNF) Jahren hab ich das […]

  6. Zill.y Says:

    Herrlich! Das erinnert mich an einen Eintrag meines Bruders in ein Poesiealbum: „nur Korn bringt uns nach vorn!“ – muss er damals im Staatsbuergerkundeunterricht aufgeschnappt haben, denn solche Parolen bekamen wir Zuhause eher nicht zu hoeren.
    Der Tisch, mit einer Flasche nebst Glas darauf, den er dazu illustrierte, stellte die Aussage in einen ganz neuen Zusammenhang. 😉

    Also, in Deinem Fall: nur Doppelkorn bringt Dich nach vorn! 🙂


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