Ruhe
Dezember 6, 2009
Ruhe kann etwas ganz behagliches sein, erst recht, wenn man mit Kindern wie den unsrigen gesegnet ist.
Ruhe kann aber auch ein Warnsignal sein. Ruhe=scheißelkram (um es mit Frau Amis Worten zu sagen)
Ende November war es sehr sehr ruhig, während ich mit Kind2 allein zu Hause war. Und was tat er? Zerstören, sich ausprobieren, alles erproben. Sein Gesicht war gezeichent von schwarzem Edding. Ebenso das neue Shirt. Da kommt Hochstimmung auf.

Und jetzt gerade war wieder so ein ruhiger Moment. Plötzlich wird sie mir bewußt. Diese Stille.Ich bin wieder allein mit ihm, dem Zerstörerzwerg. Gerade noch spielte er hinter mir mit seinem Fuhrpark.
Immer mal wieder rennt er ins Bad, deponiert dies und jenes dort, oder aber im Kinderzimmer. Das Schlaf-und Arbeitszimmer wird jetzt abgeschlossen. Aus Sicherheitsgründen, ihr versteht?
Nun, es ist wie schon erwähnt sehr sehr ruhig. Mich beschleicht dann immer ein ungutes Gefühl, denn ich mag den Quark, den er anstellt ungern sehen. Aber nützt ja alles nix. Ich stapfe los. Bewaffnet mit der Kamera (irgendwann kann man diese Bilder sicherlich gut gebrauchen, Doku oder so)
Bad: Kein Kind, dafür die Zahnpastatuben auf dem Klodeckel arrangiert.
Kinderzimmer: mal wieder hat Kind2 alle Socken und Strumpfhosen aus dem Kleiderschrank seiner Schwester geholt. Immer und immer wieder. Zum Verrücktwerden. Aber nicht tragisch.

Doch wo ist das Kind?
Kaum zu glauben: in seinem Bett. Eingeschlafen.

Ende gut, alles gut
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